Instructor teaching trainee how to weld metal

Kunden erwarten immer mehr und die Herausfoderungen steigen, doch mit gut ausgebildeten Fachkräften können Sie sich vorberteiten.

Mit der rasanten Entwicklung Schritt halten

Kompetenz Der Maschinen- und Metallbau ist ein hochtechnologisches Feld, das stetigen Entwicklungen unterworfen ist. Die fortschreitenden Trends in der Digitalisierung und Service werden frischen Wind in die Industrie bringen. Damit die Unternehmen darauf reagieren können, brauchen sie die richtigen Leute.

SMA

SMA

Die Industrie befindet sich im Wandel. Darin sind sich Experten quer durch alle Branchen hindurch einig. Die voranschreitende Vernetzung von Maschinen sowie der zunehmend kundenspezifische Service eröffnen diverse Chancen. Gleichzeitig stellen sie aber auch eine Herausforderung dar, und zwar für alle Mitarbeitenden in der Maschinenbau- und Metallbaubranche:

Ihnen muss es gelingen, differenzierten Kundenbedürfnissen (Mobile Maschinen, Landmaschinen, Sonderanlagen etc.) gerecht zu werden sowie das Produkte- und Dienstleistungsspektrum auf die neuen Kundenbedürfnisse auszurichten. Gleichzeitig müssen Industrieunternehmen den Rückgang der Gewinne aus klassischen Leistungen kompensieren, die sich durch den hohen Standardisierungsgrad und günstige ausländische Ersatzteile von Drittanbietern ergeben.

Wie können Firmen diese Herausforderungen angehen? Zum Beispiel müssen sie sich gemäss Industrievertretern ablösen von traditionellen Serviceprozessen wie Wartung und Reparatur, und neue Prozesse einführen. Dazu gehören etwa die Nutzung von informationstechnischen Instrumenten (Service-Portale, Service-Apps etc.) oder die Verwendung maschinenbezogener Kundendaten (Remote-Service-Konzepte).

Eine grosse Herausforderung stellt sicherlich die Steigerung der Produktivität bei gleichzeitiger Senkung der Energiekosten dar sowie die Tatsache, dass die Reaktionszeit auf Kundenanfragen und Problemlösungsbehebung zunehmend kürzer wird. Die Erwartungen der Kunden steigen.

Industrie Fuehrungskraft

Dem Fachkräftemangel entgegenwirken

Führungskräfte von Industrieunternehmen müssen also ihre Strategie an die speziellen Herausforderungen der Kundenbedürfnisse anpassen. Dies bedingt zum Beispiel eine frühere Einbettung der Kunden in die Herstellphase und Einflussnahme auf Gestaltung, Design, Arbeitsprozess und Qualität. Und da künftig sensible Daten vermehrt zwischen Maschinen und Unternehmen ausgetauscht werden, müssen KMU Sicherheit und Datenschutz entsprechend stark gewichten.

Alle diese Herausforderungen lassen sich bewältigen – mit guten Fachkräften. Genau da mangelt es in der Branche aber. Zudem schläft die internationale Konkurrenz nicht: Trotz sehr guter Position im Wettbewerb darf die Schweiz die Konkurrenz nicht aus den Augen verlieren.

Bei der zunehmenden Spezialisierung in der Technik gewinnt der/die Techniker/-in HF als Generalist zunehmend an Bedeutung. Mit der auf ein breites Fachwissen ausgerichteten Ausbildung wird dieser Beruf zum Bindeglied zwischen den verschiedenen Technologien, wie zwischen Theorie (Forschung/Wissenschaft) und Praxis (Herstellung und Produktion).

Diese und vergleichbare Ausbildungen befähigen Absolventen, die Herausforderungen, die sich Industrieunternehmen stellen, gezielt anzugehen. Zudem setzen Anbieter häufig auch auf flexible Lernmodelle, die berufsbegleitend besucht werden können.